Großartiger Kurzfilm: Sintel

Sintel

Durch Zufall (eigentlich mal wieder durch GamersGlobal) bin ich auf den Kurzfilm Sintel gestoßen. Ein knapp 15minütiges Werk des Blender Instituts. Dementsprechend wurde das Teil mit der freien 3D-Software Blender geschaffen.

Sintel handelt von der gleichnamigen Protagonistin, die auf der Suche nach ihrem Drachen Scales ist. Viel mehr zur Story möchte ich nicht verraten. Guckt es euch lieber erst einmal an und lest dann weiter. Es kommt definitiv der ein oder andere Spoiler unterhalb des Videos ;)

Angucken kann man sich den Film entweder auf YouTube oder man lädt ihn sich in einem der auf der Website angebotenen Formate mit passenden Untertiteln herunter.

Ich war beim Schauen ziemlich erstaunt, was man aus Blender so rauspressen kann. Das sieht schon extrem genial aus und macht auf mich einen weitaus schöneren Eindruck als so manche Produktion von Pixar oder Dreamworks. Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich Sintel vom Setting und der Aufmachung schon wunderbar finde. Und Drachen rocken sowieso. Aber das nur btw.

In ~15 Minuten, die durch den Abspann effektiv eigentlich nur knapp 12 sind, lässt sich verständlicherweise weniger unterbringen, als in einer 90-Minuten-Produktion. Aber was die Macher hier zeigen, finde ich durchaus gelungen. Besonders das Ende gefällt mir richtig gut, wie Sintel angesichts ihres Spiegelbilds im Drachenblut erkennt, wie viel Zeit seit Beginn ihrer Reise vergangen ist. Und wie der kleine Drache nach dem Tod seiner Mutter (oder Vater?) Sintel hinterherläuft. Einfach gut gemacht.

Nachdem ich mir den Kurzfilm angesehen hatte, kam mir der Gedanke, dass sich das super als Game oder als ganzer Film machen würde. Auf Golem hab ich dann gelesen, dass die Entwickler Sintel tatsächlich als Rollenspiel umsetzen. Zwar nur mit zwei bis drei Stunden Umfang, aber ich merke es mir vor und werde es auf jeden Fall ausprobieren, wenn es veröffentlicht wird.

Bildquelle: Offizielle Website

2 Kommentare

  1. Cool!
    Mein erster Eindruck war auch, dass es vergleichbar mit einer Pixar-Animation ist, aber wenn Sintel läuft, merkt man einfach schon, dass die Bewegungen nicht ganz plausibel sind.
    Klar, das ist genial, was da gemacht wurde, aber auf die selbe Stufe wie Pixar-Filme kann man es imho doch nicht ganz stellen ;)

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    • Ich meinte das auch weniger auf die Animation, als auf das Gesamtbild bezogen. Das wirkt für mich insgesamt stimmiger, als manches von Pixar. Dass animationstechnisch Dreamworks und Pixar eindeutig besser sind, dürfte klar sein ;)

      Für ein kleines unabhängiges Team mit einem Budget von 400.000$ und ausschließlich freier Software aber durchaus bemerkenswert.

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