Nützliches vorgestellt: Memonic

memonic

Vor einer Weile bin ich auf eine interessante Website gestoßen, die ich eigentlich recht interessant finde und auch mehr oder weniger regelmäßig seitdem benutze. Besonders für Blogger könnte sie interessant sein. Es geht um Memonic.

Im Prinzip ist Memonic ein Online-Notizbuch, in dem man eben Kleinigkeiten festhalten kann, nur eben ohne Zettel und Stift, sondern elektronisch. Dadurch bietet es der Zettelwirtschaft und dem klassischen Notizbuch einen großen Vorteil: Alles geht schneller und per Klick werden nicht mehr benötigte Memos gelöscht, sodass die Übersicht gewahrt wird.

Memos lassen sich entweder direkt auf der Website anlegen oder über die diversen Tools, die angeboten werden. Es gibt Plugins für Firefox, Internet Explorer (Wer zur Hölle benutzt das Ding eigentlich? Du? Hör auf damit!), Chrome und Safari. Warum es für Opera keinen gibt, wird wohl nur das Memonic-Team wissen. Dafür gibt es aber ein Bookmarklet, welches in jedem Browser funktionieren sollte. Natürlich darf heutzutage auch keine App für Apples Geräte fehlen. Zudem gibt es auch ein Tool für Windows-User.

Mit den Plugins und Programmen lässt sich im Grunde immer dasselbe erledigen: Memos anlegen. Dazu kann man direkt ganze URLs speichern oder Teile von Websites oder unter Windows Teile aus jedem beliebigen Programm. Wesentlich aussagekräftiger als es jedes Lesezeichen je sein könnte. In der Auflistung der Memos werden nämlich Titel der Website und ein Teil des (gespeicherten) Texts angezeigt. Da sieht man direkt auf den ersten Blick, was man gespeichert hat. Außerdem lassen sich Memos in Sets zusammenlegen, also eine problemlose thematische Ordnung ist möglich.

Ich selbst nutze Memonic eigentlich nur mit dem Firefox-Plugin, um interessante News zu speichern, die ich als interessant erachte und in meinem Wochenrückblick verwende, oder um für Artikel diverse Informationen zu speichern, um so nicht zig Tabs offen halten zu müssen. Dafür ist die Website sehr gut geeignet. Die anderen Möglichkeiten sind mir gar nicht wichtig und nutze ich auch nicht. Da ich dann eben Memos auch maximal eine Woche speichere, kratzt mich das Limit von 100 Memos beim Standard-Account kein Stück. Will man unbegrenzt viele speichern, kostet das 29 € pro Jahr (Einführungspreis; danach 34 €).

Ich nutz es also reinweg als Tool um mir das Bloggen zu erleichtern. Das macht es als kostenlose Möglichkeit mit Begrenzung nicht schlecht und völlig ausreichend. Einen Blick ist es sicher allemal wert, wenn man das Internet stark zur Informationsbeschaffung nutzt. Komfortabler als ein Text-/Worddokument ist es mit Sicherheit.

5 Kommentare

  1. Klingt eigentlich nicht schlecht, bisher habe ich immer meinen Blog dafür benutzt. Also neuen Post anlegen und nicht veröffentlichen. Werde mir das Teil evtl. mal anschauen :o

    greez Web

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  2. Ich benutze dafür, so banal es auch klingt, den Editor unter Windows. txt-Dateien verbrauchen zum Glück sehr wenig Speicherplatz. Alternativ bin ich dafür bekannt, jede Menge Blogartikelentwürfe zurecht zu schustern, in die ich dann stellenweise den ganzen geistigen Abfall ablade, der sich nach zwei Stunden Surfen im Netz so ansammelt :-)

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  3. Ich fass es echt nicht o.O

    Vor einigen Monaten hab ich für Memonic an einer Studie teilgenommen und es für iPad und PC getestet. Ich finde es gut, aber ich glaube, dass es für mich nicht nützlich ist.

    Aber die Welt ist echt klein… ^^

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    • Ich bin durch Trigami drauf gestoßen, wo ich mich aus Interesse mal angemeldet hatte (hätte hier also ein bezahlter Artikel sein können). Aber im Grunde finde ich es gerade für Blogger eigentlich ein recht nützliches Tool.

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  4. Ich finde es für die beschriebenen Zwecke praktisch, wenn man wirklich viele Informationen hat, die einem Ziel dienen (z.B. Reise nach Paris). Aber für den Alltaggebrauch ist es mir zu umständlich.

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