Erster Eindruck: Muramasa

Muramasa

Vergangenen Montag kam mein gewonnenes Wii-Game endlich an. Da ich mich dermaßen auf Muramasa: The Demon Blade gefreut habe, wurde es natürlich direkt aus dem Umschlag befreit, die Folie sanft abgezogen, eine Nase vom frischen Game genommen und dann in die Wii gedrückt. Da ich jetzt eine Weile gezockt habe, wird es Zeit, meinen ersten Eindruck zu schildern.

Zu Anfang hat man die Wahl zwischen zwei Storylines, die von Momohime und die von Kisuke, und zwei Schwierigkeitsgraden. Also einfach mal Momohime genommen und den schwereren Mode gewählt, schließlich will ich gefordert werden.
Das erste was dann folgt, ist das Steuerungstutorial. Langweilig wie Tutorials halt sind, aber schon hier hat mich die Grafik entzückt. Was danach dann noch besser kam. Ich bin einfach völlig verzaubert von der Optik. Ich hab lange kein Game gesehen, was so gut und so liebevoll designt aussieht. In jeder Grafik, jeder Animation merkt man es, wie viel Liebe zum Detail drinsteckt. Dazu dieser Soundtrack, der mehr als nur passend ist. Eine Mischung, die mich dazu brachte, bisher knapp sechs Stunden zu zocken. Aber es waren nicht nur Grafik und Sound, auch die Steuerung geht sehr leicht von der Hand. Manchmal schmeiß auch aufgrund dessen Games in die Ecke, weil sie sich einfach nicht flüssig steuern lassen. Da machte mir Muramasa bisher keine Probleme.

Was mich bisher stört ist, dass man die Übersichtskarten der verschiedenen Abschnitte nicht vernünftig scrollen kann, zumindest nicht, ohne in eine Richtung zu laufen oder das jeweils ausgewählte Item zu ändern.
Auch, dass gerne mal völlig sinnfrei auf dem Bildschirm angezeigt wird, was ich machen soll.
Beides ist aber nicht so gravierend.

Ich hab bisher also meine helle Freude am Game, auch wenn man prinzipiell immer das gleiche macht: Durch verschiedene Areale rennen, Gegner umknüppeln, Erfahrungspunkte kassieren, den Boss des jeweiligen Akts aufsuchen und den dann auch umknüppeln.
Eigentlich genau das, was mich bei Devil May Cry 4 total genervt hat. Aber DMC4 hat auch keine so grandiose Optik. Und man schmiedet in DMC4 auch keine hundert verschiedene Schwerter.
Aber genug gefaselt. Ein kompletter Bericht folgt, sobald ich das Game mit beiden Storylines durchhabe. Vielleicht ändert sich meine Meinung bis dahin auch, bis jetzt ist Muramasa für mich jedenfalls ein sehr geniales Game, das mir seine 40 €, wenn ich sie denn bezahlt hätte, wirklich wert gewesen wäre.

3 Kommentare

  1. Das ist mir viel zu japanisch :P

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  2. Klingt echt gut, dann werd ich es mir wohl doch mal zulegen :>

    greez Web

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